[Rezension] Alice im Hungerland

Inhalt: Marya Hornbacher schreibt in ihrer Autobiographie über ihr Leben mit der Krankheit Magersucht.

Meinung: Als ich dieses Buch entdeckt habe, ist mir erstmal der Titel ins Auge gesprungen. Das Wortspiel mit dem Buch "Alice im Wunderland" fand ich sehr interessant und das war dann auch der Ansporn dieses Buch zu kaufen. Ich interessiere mich sehr für Romane in denen es um (psychische) Krankheiten geht. Erst dachte ich, dass dieses Buch ebenfalls ein einfacher Roman ist, aber nach den ersten Seiten habe ich schon gemerkt, dass es sich um eine Autobiographie handelt. Die Autorin beschreibt ihr Leben und baut auch oft psychische Analysen und Zitate aus anderen Büchern etc ein. Wer sich also für so etwas interessiert, sollte mit diesem Buch eigentlich ganz richtig liegen.
Mir wäre es zwar lieber gewesen, wenn dieses Buch ein (fiktiver) Roman wäre, doch letztendlich hat mich diese Autobiographie dann doch gepackt. Man hat einen guten Einblick in das Leben einer Magersüchtigen und durch den Schreibstil von Marya Hornbacher fühlt man wirklich ihren Schmerz und die Last die auf ihr liegt.
Wunderbares Buch, was mich auch zum nachdenken angeregt hat. Und das wichtigste: Dieses Buch ist keineswegs Magersucht-fördernd. Wer das gelesen hat, möchte Maryas Vergangenheit nicht am eigenen Leib erleben.


Bewertung: 4/5

0 Kommentare

Hallöchen,
danke dass du diesen Artikel gelesen hast.
Ich würde mich über deinen Kommentar dazu freuen!
Wenn du nach ein paar Tagen nochmal vorbei schaust, hab ich dir ganz bestimmt auch schon geantwortet :)
Liebe Grüße,
Nina