[Rezension] Der Schatten des Windes - Carlos Ruiz Zafón


Titel: Der Schatten des Windes
Autor: Carlos Ruiz Zafón
Verlag: Suhrkamp
Seitenzahl: 563 Seiten
Format: Taschenbuch
Preis: 5,00 EUR


Inhalt: Als der junge Daniel den geheimnisvollen "Friedhof der Vergessenen Bücher" betritt, ahnt er nicht, dass sein Leben eine dramatische Wende nehmen wird. "Der Schatten des Windes", das Buch, das er für sich auswählen darf, wird ihn nicht mehr loslassen. Immer mehr taucht Daniel in die faszinierende Handlung des Romans ein, und auch sein eigenes Leben scheint sich den Gesetzen dieser Geschichte zu unterwerfen...

Meinung: Die Mehrheit der Leser dieses Buches sind mehr als begeistert. Zafón hat ein Meisterwerk erschaffen. Doch trotzdem gibt es auch Leser, die eher enttäuscht waren. Dazu gehöre ich. Mir fiel der Einstieg in dieses Buch sehr schwer. Ich konnte nichts mit diesem Erzählstil anfangen, ich fand es zu anstrengend und noch dazu langweilig. Vor allem eine Story konnte ich nicht erkennen. Wo will mich Zafón hinführen? Das fragte ich mich die ganze Zeit. Ich musste mich wirklich durch das Buch quälen.

Doch dann, mehr als die Hälfte war rum, ich war auf Seite 419 und plötzlich packte es mich. Das, was anfangs so undurchsichtig erschien wurde genial, fesselnd und spannend erzählt. Das Ende ist weltklasse.
Was ich natürlich auch schön fand, waren die tollen Zitate, die ich mir am liebsten alle rausgeschrieben hätte. Zafón versteht es, mit den Wörtern umzugehen.

Alles in Allem kann ich höchstens 3 Sterne geben. Das Gequäle hat sich am Ende gelohnt ;)

Bewertung 3/5

1 Kommentare
  1. Solche Bücher mag ich ja überhaupt nicht. Also, Bücher bei denen der Einstieg so schleppend und zäh ist.

    Wenn sich das dann auch noch über hunderte von Seiten macht lesen keinen Spaß mehr :(

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Hallöchen,
danke dass du diesen Artikel gelesen hast.
Ich würde mich über deinen Kommentar dazu freuen!
Wenn du nach ein paar Tagen nochmal vorbei schaust, hab ich dir ganz bestimmt auch schon geantwortet :)
Liebe Grüße,
Nina